Der Rückgang der Fischbestände hat unterschiedliche Ursachen, überall ist dabei der Mensch verantwortlich:
Mit modernster Technik ausgerüstete Fangflotten plündern die Meere, unselektive Fangmethoden verursachen grossen Beifang, Grundschleppnetze richten Schaden am Meeresboden an, industrielle Fischzuchten verschmutzen ganze Küstenabschnitte und der übermässige CO2 Ausstoss wird zu einem Grossteil von den Meeren absorbiert was zu einer Übersäuerung des Wassers führt.
Nebst diesen Gründen ist zudem der weltweite Konsum von Fisch und Meeresfrüchten beachtlich gestiegen. Die Weltbevölkerung wird weiterhin anwachsen und somit steigt die Nachfrage nach Fisch auch in Zukunft.
Die Welternährungsorganisation berichtet, dass 80 Prozent der kommerziell genutzten Fischbestände bis an ihr Limit ausgebeutet werden oder bereits überfischt sind. Damit stehen viele beliebte Speisefische, aber auch Millionen von Arbeitsplätze und die Vielfalt in den Meeren auf dem Spiel.
Detailliertere Informationen zu den verschiedenen Ursachen finden Sie unter den Rubriken "Überfischung", "Beifang" und "illegale Fischerei".

